19.08.2014 | Archäologie |

7000 Jahre Geschichte hautnah erleben


© NHM Wien, Kurt Kracher

In den Salzwelten Hallstatt können Besucher die faszinierende Forschung und Wissenschaft rund um das älteste Salzbergwerk der Welt näher kennenlernen. Die wissenschaftlichen Forschungen rund um die Salzwelten Hallstatt bringen jedes Jahr spannende Funde und neue Erkenntnisse. In den Sommermonaten besteht für Besucherinnen und Besucher die einmalige Gelegenheit, den Archäologinnen und Archäologen des Naturhistorischen Museums Wien bei ihren Ausgrabungen am prähistorischen Gräberfeld über die Schulter zu blicken und die Ergebnisse neuester Forschungsarbeiten zu sehen.
Archäologie am Berg
Am 23. und 24. August 2014 steht wieder ein ganzes Wochenende im Zeichen der interdisziplinären Forschungsarbeit rund um die Salzwelten Hallstatt: Wissenschafterinnen und Wissenschafter des Naturhistorischen Museums Wien stellen die neuesten Ergebnisse zu Forschungen rund um 7000-jährige Geschichte des Salzabbaues in Hallstatt vor. Etwa die Arbeiten zur Rettung der ältesten Holzstiege Europas oder aktuelle Funde aus dem Gräberfeld.
Die Besucher können an diesen beiden Tagen einen Blick in die Hightech-Welt der Archäologie werfen. 3D-Visualisierung, Laserscan und der Einsatz von Drohnen sind inzwischen bei der archäologischen Forschung am Hallstätter Salzberg Standard. Ein besonderes Highlight ist das Rasterelektronenmikroskop aus den zentralen Forschungslaboratorien des Naturhistorischen Museums Wien. Damit können prähistorische Funde in über 10000-facher Vergrößerung betrachtet werden.
Die Forscher verraten u.a., wie sie das Geheimnis der bronzezeitlichen Leuchtspäne lösen und wie ihnen Infrarotspektroskopie dabei hilft. Nachgespürt wird auch dem Auslöser und dem Ablauf der Katastrophe, die das Bergwerk vor über 3000 Jahren verschüttete.


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