27.10.2014 | Bildende Kunst |

Paul Klee und Japan


Ikeda Harumasa, Schriftzeichen «En (Kreis)», Japan, Edo-Zeit, Ende 18. bis Anfang 19. Jh. als Hängerolle montiert, Tusche und Papier, 54,9 x 64,9 cm, Museum für Ostasiatische Kunst, Köln, A 99,52. © Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln

Paul Klees Beschäftigung mit dem japanischen Kulturkreis versinnbildlicht seine offene und neugierige Haltung. Er war sowohl von der japanischen Kalligrafie und Tuschmalerei beeindruckt, als auch vom Zen-Buddhismus und Daoismus. Ebenso waren die japanischen Künstler und Architekten von Paul Klees Kunstwerken fasziniert. Klee setzte seine Eindrücke aus der asiatischen Welt in seinen Werken um. Japanische Dichter, Architekten und Comiczeichner wurden umgekehrt von Paul Klees Bildern in ihren Arbeiten beflügelt. Dieser Zusammenhang zwischen Klees Œuvre und der ostasiatischen Kunst und Kultur wird in der Ausstellung „vom Japonismus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten.“ vom 18.10.2014 bis zum 01.02.2015 im Museum für ostasiatische Kunst in Köln umfassend aufgezeigt. Auch heute noch wirkt die Kunst Klees in Japan weiter, was anhand der Werke von sieben japanischen zeitgenössischen Künstlern in der Ausstellung aufgezeigt wird. Das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln präsentiert in der Ausstellung mehr als 90 Arbeiten von Paul Klee im Kontext von rund 90 Werken aus eigenem Sammlungsbestand. Die Klee-Rezeption in Japan wird durch ausgewählte Werke von Tôru Takemitsu, Shuntarô Tanikawa, Kazuya Takahashi, Natsuki Ikezawa, Leiko Ikemura und Toyô Itô repräsentiert.


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